Die Kunst des Segelns

Andrew Stephens ist auf Puget Sound geboren und mit Booten auf oder neben dem Wasser groß geworden. Heute teilt er seine Gedanken rund ums Segeln mit uns und nimmt uns mit auf eine Traumreise, die er letztes Jahr gemacht hat.

“Segeln hat viele Herzen in Besitz genommen, da mache ich bei mir keine Ausnahme. Ein Grund dafür ist vielleicht, dass die Kunst des Segelns immer wieder aufs Neue hin faszinierend ist und eine Konstante in einer sich ständig ändernden Welt darstellt. Wenn ihr jemals eine Marina besucht habt und an den Booten vorbeigeschlendert seid, dann passiert es schnell, von den handgemachten Kunstwerken in den Bann der Begeisterung gezogen zu werden. Wenn man den Blick über die Takelage, die Taue, die Blöcke und die Flaschenzüge schweifen lässt, die das Schiff mit der Kraft der Natur über das Wasser peitschen lassen, dann kommt ein Gefühl von Nostalgie in einem hoch, das sich mit dem Gefühl von Wanderlust mischt. Es ist dieses Gefühl, welches dazu führt, dass man in die mächtigen und majestätischen Gewässer dieser Erde aufbricht. Das erinnert mich daran, dass das Segeln die reinste Form ist, unsere wunderschöne Welt zu entdecken.

Es ist erst 3 Jahre her, als ich mein Segelboot “Cascadia” gekauft habe. Sie ist eine Cape Dory 30; ein kleiner, aber kräftiger Kutter, der von Carl Alberg entworfen wurde.

A small Cape Dory 30 sailing boat traveling around the world - the art of sailing

Cascadia ist nicht das Größte oder gar Schönste Boot im Hafen, doch hat sie aber fast 3 Jahrzehnte auf See verbracht und in dieser Zeit ihrer Besatzung unfassbar tolle Erinnerungen und Eindrücke mit auf ihr weiteres Leben gegeben. Ich war bereits in sie und in das Segeln verliebt, als ich noch nicht einmal ihre Leinen vom Hafen losgemacht hatte. Schon nach dem ersten Tag nachdem ich sie gekauft habe, war ich unfassbar verbunden mit ihr. Ich saß also an Bord und dachte mir: „Das ist das, was ich im Leben immer wollte!“.

Ich habe dann sehr schnell für mich entschieden, dass Segeln mehr als nur ein einfacher Zeitvertreib für mich ist. Es bedeutet mir viel mehr. Das Segeln vermittelt mir mehr über mein Leben und mich als ich mir jemals vorstellen könnte. Im letzten Juli brach ich auf den vermeintlich längsten Törn meines Lebens auf und segelte 9200 Meilen lang durch zwei Kontinente. Auf dieser Reise lernte ich unfassbar viele fremde Länder und Kulturen kennen, was ein richtiges Verlangen in mir weckte, noch mehr von unserer wunderschönen Welt kennenzulernen. Segeln ist in meinem Leben deshalb so wichtig, weil es mir hilft, meinen Traum zu verwirklichen. Das Segeln lässt mich die Welt sehen und gibt mir ein Gefühl von grenzenloser Freiheit.“

An indigenous sailboat with several tanned working people on it – the art of sailing

Schaut euch hier das neueste video von Andrew an. Er filmt seinen Törn durch die Philippinen. Wenn ihr mehr über ihn erfahren wollt, dann klickt euch in seinen blog!

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